Sonntag, 2. Mai 2010

In den letzten vier Wochen wurde viel am Kutter gearbeitet, dabei haben sich die zuständige Lehrer auch vor Überstunden und Wochenende nicht gescheut. Aber auch die Schüler haben jeden Freitag bis Schulschluss fleißig gearbeitet. Trotzdem gehen wir (ich zumindest) zunehmend frustriert an die Arbeit, aus Gründen die ich weiter unten versuchen werde zu analysieren und ein Paar Vorschläge zu machen. Die beruhen ausschließlich auf meine Beobachtung und Empfindungen.

Von Anfang an würde uns kein Programm, mit den Aufgaben, die auf uns zukommen würden vorgestellt, jeden Freitag sagte uns der zuständiger Lehrer die Arbeiten ,die wir nach seinem Ermessen machen sollten. Dabei gab zu keinen Zeitpunkt (wir haben es zu mindestens nicht gesehen) so eine Art Plan, in dem alle Arbeiten, die gemacht werden mussten, grob mit einen Zeitablauf in Verbindung gebracht. Wir sollten also jeden Freitag so viel wie möglich schaffen damit der Kutter so schnell wie möglich ins Wasser kann. Was auch erstrebenswert ist. Im laufe der Zeit und somit auch der Aufgaben sind aber immer mehr "Probleme" aufgetaucht, die allen klar machten dass es mit dem Kutter noch dauern kann, aber wann konnte keiner sagen, und die Vorfreude wurde weniger.

Die Anstrengung, im Gegensatz, wurde größer; denn es gab kein Arbeitaufteilung, was bei 13 Schüler, meiner Meinung nach, dringen nötig war. Das führte einerseits dazu das ein paar Schüler die angenehmehren Arbeiten immer gleich übernommen haben. Schwierigere Arbeiten würden vernachlässigt oder mussten immer von den selben Schülern gemacht. Außerdem war es sehr langweilig immer die selbe Arbeit zu machen. Anderseits führte das Fehlen der Arbeitaufgaben zu einer gewissen Gleichgültigkeit, denn sobald einer Pause machte führte ein anderer seine Arbeit weiter, die vielleicht einfacher war, und als die Person von der Pause zurückkam machte sie einfach irgendwo weiter. Fehler könnte praktisch nicht zurückverfolgt werden. Fehler, dessen Behebung Zeit gekostet hat.

Oft waren aber auch Fehler unvermeidbar; wir sind ja keine Experten und und unsere Lehrer auch nicht Allwissend. Trotzdem wurde die Chance nicht genutzt unserer Wissen, wenn auch nicht Prüfungrelevant, ein bisschen zu erweitern. Anderrseits würden wir nicht so viele Fehler machen, nicht die Zeit am Kutter als reine Arbeit betrachten und noch wichtiger; wir könnten selbstständiger arbeiten.

Alle diese Gründe haben, meiner Meinung nach, dazu geführt dass die Arbeiten am Kutter nicht effizient genug sind. Schließlich wollen ja alle Beteiligte den Kutter desto schneller es geht in einen fahrtüchtigen Zustand bringen.

Eine Lösung wäre die Einteilung der Klasse in zwei Gruppen. So wäre es nicht so anstrengend, der Lehrer hätte ein besseren Überblick und wir mehr "Beinfreiheit". Vielleicht würde auch die Aufstellung eines Planes auch keine schlechte Idee, sowohl aus obengenannten Gründen aber auch weil wir uns mehr einbezogen fühlen würden und wir besser unsere Vorschritte dokumentieren und die Arbeit nicht als Sisyphus Arbeit empfinden.